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Kurzfilmabend — mit Regisseurin im Gespräch

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GLANCE is about a lonely New Yorker that can’t connect with her coworkers and doesn’t relate to her parents but gets an instant simpatico from a prolong stare from a stranger on a train.

Bio:
Lemia Monet Bodden hails from the San Francisco Bay Area. She received her BFA, with honors, from New York University in Film Production in 2008. She debut her short student film, LOVE’S LOST, at the Short Film Corner at the 60th Cannes Film Festival in 2007 and her short film, GLANCE, at a women’s video art festival in Boston called GRRL HAUS CINEMA in 2015. A photographer since she was 12 years old, Lemia has had her work in over 30 exhibitions, including The United Nations, Momenta Art, New York Photo Festival, MPLS Photo Center, Vox Populi, Freies Museum Berlin, and Ferencvarosi Gallery in Budpest, Hungary. After 10 years of living in New York City and 2 years in San Francisco, she currently resides in Berlin.

GLANCE INFO

filmArche to Filmbranche

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Alex Bloom studierte Informations- und Medientechnik bevor er ab 2006 vier Jahre in der Kameraklasse der filmArche das Filmhandwerk lernte. In den folgenden Jahren konnte er sich als Freelancer in der Branche etablieren und bei einer stolzen Zahl an verschiedensten Projekten mitwirken.
So stand er bspw. 2012 beim mehrfach ausgezeichneten Arche-Abschlussfilm Lilli (Regie: Jan Buttler) hinter der Kamera. Der Film erhielt von der Deutschen Film- und Medienbewertung das Prädikat „besonders wertvoll“. Für seine Kameraarbeit bei einem weiteren filmArche-Projekt, Luftleerer Raum (Regie: Björn Schürmann) bekam Alex 2015 die Auszeichnung Best Cinematography beim NW Short Film Festival. Der jüngste Erfolg gelang ihm 2016 mit dem Kinospielfilm EHO (Regie: Dren Zherka), der mit dem Silver Zenith Award beim Montreal World Film Festival ausgezeichnet wurde.
Und das nur beim Spielfilm. Er dreht auch Werbefilme, unter anderem für Nike, Adidas, Opel oder DB. Musikvideos für 28 sounds to escape, K.I.Z., Brummen, Tamas und Naughty North stehen ebenso auf seiner Liste. Und auch im experimentellen Film konnte Alex sich mit Woman Without Mandolin beweisen, der unter anderem mit dem EMAF Media Arts Award of German Film Critics 2016 ausgezeichnet wurde.

Alex Bloom hat sicher so einiges zu aus der Filmwelt zu berichten. Wir freuen uns, wenn er mal gerade nicht dreht und uns in der filmArche etwas von seinem Weg erzählt!

Mittwoch, 29. März 2017
19 Uhr
filmArche, Lahnstraße 25
Eintritt frei, u. S. w. g.

Das Format:
In regelmäßigen Abständen laden wir eine/n Alt-Archi ein, die in der Filmlandschaft Fuß gefasst hat. Arche-Alumnis, die im Filmkosmos ihr Geld verdienen und/oder Festivalerfolge, Auszeichnungen o.ä. erfahren haben. Wie ist der Einstieg in die Filmbranche geglückt? Was können Arche-Alumnis Film-Studierenden mit auf den Weg geben, um ihre eigenen Träume zu verwirklichen? Wir sprechen über Fehltritte und Glücksgriffe · Selbstverwirklichung vs. Geldverdienen · Geheimrezepte · erste Schritte und größere Durchbrüche · Karriereleitern und -abgründe · Branchenkontakte· ungeahnte Möglichkeiten neben den Üblichkeiten · Lieblingsmentoren und Eye-Opener · und was die filmArche zu alldem beigetragen hat. Wohin der Abend führt – das Publikum spricht mit.

Abschlussfilm Hilde räumt auf Festivaltour ab

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Die Jury des Mumbai Shorts Film Festivals hat Felix Knoche für Hilde als „Best Student Director“ ausgezeichnet. Sein filmArche-Abschlussfilm lief bereits auf dem Portobello Film Festival, dem Cuervo Festival in Spanien und weiteren Festivals in den USA, Spanien, Italien, Türkei, Bulgarien und Bangladesch. Doch die Tour ist noch nicht zu Ende. Nominierungen bei den Landshuter Filmtagen und vielen weitere internationalen Film Festivals kommen 2017.

Hilde ist ein mysteriöses Dark Drama, in dem ein kleines Mädchen die Hauptrolle spielt: Nachdem die 11-jährige Melly ihre neue Monoflosse im See ausprobiert hat, ist sie nicht mehr dieselbe. Es zieht sie zurück zum Wasser. Doch Hilde behält ihre Tochter zu Hause – und verschließt die Augen vor einer Metamorphose, während ihre Melly immer schwächer wird. Regisseur Felix Knoche hat das bildreiche Thema in ein menschliches Drama verwandelt: „Ich wollte die fantastische Geschichte einer Tochter erzählen, die sich in ein Wasserwesen verwandelt, mit bewusst zurückgenommenen filmischen Mitteln und klarem Fokus auf den Figuren und nicht auf dem Effekt der Metamorphose.“

Der 20-minütige Kurzfilm ist als Abschlussfilm an der filmArche entstanden – Europas erster selbstorganisierter Filmschule. Die filmArche ist ein gemeinnütziger Verein in Berlin-Neukölln. Über 200 Filmschaffende treffen sich hier regelmäßig, um sich gemeinsam fortzubilden und Filme zu machen. Die Filmschule bietet Raum und Ressourcen für ein fundiertes dreijähriges Studium in den sechs Fachbereichen Drehbuch, Regie, Kamera, Montage, Produktion und Dokumentarfilm. Für die Entstehung von „Hilde“ war das maßgeblich: „Die filmArche bietet mir den Zugriff auf ein breites Spektrum an Filmschaffenden, um so mein optimales Team für meinen Film zu finden. Die Möglichkeit der Technikleihe hat viel Geld gespart“, so Knoche.

Gut zu wissen: Der zeitliche Aufwand an der filmArche macht ein Studium auch neben dem Teilzeitjob möglich. Auch für Freiberufler*innen sind die Strukturen gut planbar. Die Studiengebühren belaufen sich auf einen monatlichen Vereinsbeitrag. Auf der Homepage und Facebook informiert die filmArche über die kommenden Infotermine zum Studium und den Start der Bewerbungsphase 2017.

Natalie Pusch